#Generation Aufbruch – 30 Fakten zu 30 Jahren Deutscher Einheit

Vereint oder gespalten? Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung stehen Ost- wie Westdeutschland vor historisch einmaligen Aufgaben. Dass sie gelingen können, beweist eine neue Zusammenstellung von 30 Fakten, die die Entwicklung Ostdeutschlands zu einem Innovationstreiber, begehrten Wirtschaftsstandort und Zentrum für einen urbanen Wandel machen.

30 Jahre Transformation. 30 Fakten. Ein Auszug aus der neuen Broschüre unserer Kampagne #Generation Aufbruch Angesichts der riesigen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen, die Ostdeutschland nach dem Fall der Berliner Mauer meistern musste, stellt sich rückblickend eine Frage: Hätte man auf mehr hoffen können?

Die Antwort: ein klares Nein. 28 Jahre, weniger als eine Generation, trennte die Mauer Ost- von Westdeutschland, freie von Planwirtschaft. Im Hinblick auf die Europäische Geschichte: eine kurze Episode. Betrachtet man jedoch das gemeinsame Schicksal, den Ausblick auf eine gemeinsames, den Umständen angepasstes Leben: ein untragbarer Zustand. Die Folgen der Trennung sind bis heute spürbar. Ebenso wie die der Annäherung und des Aufbruchs. Denn auch 30 Jahre nach dem Mauerfall werden die Neuen Länder oft als Sorgenkind dargestellt, um das es sich zu kümmern gilt. Eine peinliche Erzählweise, die mittlerweile von Fakten überholt wurde. 25 Prozent der Deutschen kennen die Wiedervereinigung nur aus dem Schulunterricht. Die Erinnerung an die Lebensumwelt in der DDR und die enormen Herausforderungen nach dem Mauerfall verblassen. Neben den Risiko des Verdrängens ergeben sich daraus vor allem: Chancen. Was als „Mauer in den Köpfen“ beschrieben wurde, rückt durch den Ehrgeiz und die Anstrengungen der jungen Generation in den Hintergrund. Und kann so vollends überwunden werden.

Das zeigt nicht allein das Wachstum urbaner Zentren wie Leipzig, Dresden, doch auch Küstenregionen in Mecklenburg-Vorpommern – und natürlich dem ökonomischen Hotspot Berlin. Seit 1989 hat Ostdeutschland nicht nur einen beispiellosen Sprung hingelegt, sondern bereitet sich derzeit auf die nächste Phase vor. Ein gemeinsames Wachstum, fernab einer ungleichen Lehrer-Schüler-Beziehung. Durch unternehmerisches Denken. Durch einen unverstellten Blick für existierende Probleme. Und durch eine ungebrochene Anpack-Mentalität. So präsentiert die Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit in einer neuen Publikation eine 30-jährige Erfolgsgeschichte. Und gibt mit seiner Kampagne #GenerationAufbruch einen Ausblick auf die Zukunft. Kann eine gänzliche Wiedervereinigung gelingen? Unsere Antwort: Ein klares Ja. Fakten? Bitte:

Berliner Innovationskraft

In Sachen Forschung und Entwicklung ist das Land Berlin zur Nummer 2 in Deutschland aufgestiegen. Gleich hinter Baden-Württemberg. Denn nicht nur gut ausgebildete Fachkräfte und traditionsreiche Forschungszentren bedingen innovative Geschäftsmodelle: Es sind auch niedrige Mieten und geringere Lebenshaltungskosten, die einen Standort attraktiv machen.

Neuland für Firmen?

Das schlägt sich auch in den Firmengründungen nieder. Berlin ist zwar das Zentrum der Deutschen Start up-Szene – doch auch in anderen Regionen der Neuen Bundesländer boomt der junge Unternehmergeist. Pro 1000 Einwohnern zählt die Statistik durchschnittlich 8 Neugründungen – im Westen sind es 8,2.

Frauen an die Spitze

In der DDR war die Berufstätigkeit von Frauen eine Selbstverständlichkeit. Ein Gedanke, der sich bis heute fortgesetzt hat. Mit einer Frauenerwerbsquote von 77,8 Prozent ist der Osten führend. Und befeuert die Debatte um gerechte Arbeitsbedingungen.

Lieber nach Leipzig?

Oder doch Dresden? Halle? Von Ost nach West? Die Wanderungsbewegung hat sich umgekehrt. So verzeichnet allein die Stadt Leipzig in den letzten acht Jahren ein Bevölkerungswachstum von 12,4 Prozent. Der Städteboom im Osten. Ein Trend, der auch in Zukunft andauern wird.

Darf’s ein bisschen mehr sein?

Ausführliche Informationen und eine detaillierte Beschreibung der Fakten finden Sie in der Publikation „30 Fakten zu 30 Jahren Deutsche Einheit“. Registrieren Sie sich jetzt hier und erhalten die Broschüre kostenlos per E-Mail.